ein bisserl Hermannsweg

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Schöne Aussicht

Auf einem Sonntag wollte ich mit Karin ein bisserl wandern gehen. Wo sollte es hingehen?? Da wir ja direkt vor der Nase den Hermannsweg haben, wollten wir hier ein kleines Stück gehen! Vom „Nassen Dreieck“ bis zum „hockenden Weib“ und Retour. Ca. 18km. Als ich Karin morgens abholen wollte, begrüßte mich direkt eine Ente an ihrer Haustüre (was auch mal meine alte Haustüre war).

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Begrüßung durch Ente

Am Parkplatz bei der Millionenbrücke, beim „Nassen Dreieck“ angekommen, konnten wir den letzten Parkplatz ergattern. Es war ganz gut was losgwesen. Spaziergänger, Walker, Wanderer, Mountain-Biker – alle wollten den schönen Sonntag noch nutzen, obwohl es schon etwas bewölkt war. Etwas matschig hier und da, aber dennoch konnte man den Hermannsweg sehr gut laufen! An der „Schönen Aussicht“ machten wir einen kurzen Stopp und ich erzählte Karin von meinen Kindheitserinnerungen – denn ich wuchs direkt hier auf. Ich hab damals viel im Wald gespielt – eine schöne Zeit war das. Allerdings mochte ich die sonntäglichen Spaziergänge mit meiner Familie (und unserem damaligen Hund Banjo) überhaupt nicht – das war mir damals irgendwie alles zu langweilig gewesen… Nach kurzem Schnack ging es stamm weiter. Nachdem wir die Straße überquert hatten, ging es steinig bergab (sofort bemerkte ich: und hier müssen wir später wieder hinauf?!!?). Es ging aber so auch noch mal ein paar Male etwas hinauf und hinab – ich wusste gar nicht, ob Jacke an oder aus… war aber auch ein komisches Wetter gewesen. Unterwegs kamen uns sehr viele Mointain-Bilker entgegen, und bei einer schmalen und steilen Stelle ließen wir ein paar holländische Biker zuerst vorbei fahren und feuerten die letzten Biker ordentlich an. Insgeheim wünschten wir uns wohl die gleiche Anfeuerung auf unserem Rückweg…. Nicht mehr weit war es bis zu den Döhrenter Klippen, mit dem „hockenden Weib“ – nur noch ein etwas steilerer Anstieg und wir waren oben auf der Almhütte angekommen und ich bekam mein kühles und leckeres Radler vom mitteilungsbedürftigen, aber sehr netten, Wirt. Knapp 9 km waren nun geschafft und wir konnten eine schöne Pause hier oben einlegen. Bei der Almhütte gibt es eine schöne Plattform, von der man dann eine tolle Aussicht hat – das ließen wir uns natürlich nicht nehmen. Nach der Stärkung ging es nun wieder den gleichen Weg zurück, was aber total ok war, da der Hermannsweg von beiden Seiten/Richtungen aus ein interessanter Wanderpfad ist. Nach insgesamt knapp 5 Stunden kamen wir froh, und mit doch etwas schweren Beiden, zurück beim Auto an und beschlossen dann, im heimatlichen Altstadtcafe noch einen selbstgemacht Kuchen zu genießen! … die nächste Wanderung folgt…. 🙂

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