Rundwanderweg Rheine

An einem kalten, aber sonnigen Sonntag-Morgen, Anfang Januar 2017 wollte ich endlich mal Rheine „entdecken“. Ich wohne zwar schon länger im schönen Rheine, aber dennoch gibt es einige Seiten / Wege / Ecken / Orte, die ich noch nicht kenne. Laut einen Tourenplaners hatte ich eine Strecke gefunden, ca 12km lang, etwas an der Ems entlang, den Waldhügel hinauf, über Felder, ein kleines Stück an einer Bundesstraße und durch Wohngebiete.

Elisa und Rames haben mich begleitet. Rames kennt sich selber auch noch nicht gut aus in Rheine, von daher war das eigentlich eine tolle Strecke!

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Rheine Januar 2017 Rames, ich & Elisa

Los ging es über den Friedhof 🙂 Dann runter zur Ems, die aber nicht zugefroren war. Wie man auf den (weiteren) Bildern sehen kann, liegt richtig schöner Schnee! Die Luft war kalt und klar, perfekt zum laufen / wandern / gehen / spazieren!

An der Soldatenbrücke gingen wir rechts entlang der Bahnschienen, dann über die Bahnschienen, vorbei an einem Möbelgeschäft und Fahrradhändler, etwas Wohngebiet – wo man hupen sollte…

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Hupen erwünscht 🙂

Und irgendwann, nachdem wir die Wohngebiete verlassen hatte, ging es etwas bergauf an einem Wald-und Feldstück entlang – Richtung Waldhügel (94 m ü. NN die höchste Erhebung im Stadtgebiet, 1994 wurde dieses Gebiet zum Naturschutzgebiet erklärt). Im Sommer ist der See schön blau – aber jetzt im Winter „sieht man nichts..“ – ich werde wohl im Sommer noch mal herkommen müssen!!!

Da nun halt mal einiger schöner Schnee da war, bot sich das rodeln auch an (wir allerdings nicht!) 🙂

Wir liefen, wie die Karte es uns vorschrieb, weiter. Allerdings muss ich wohl noch echt das Karten-lesen lernen… wäre Elisa nicht dabei gewesen – wer weiß wo ich gelandet wäre!?? … wie soll das nur in Spanien im Mai / Juni 2017 werden, wenn ich den CF (Camino Frances) laufe?? Mein Orientierungssinn ist jetzt auch nicht soooo gut ausgeprägt… mal sehen, ob ich wirklich in Santiago de Compostella auskomme… 🙂 Als nächstes suchten wir „ein kleines Törchen“ – und das fand zum Glück Rames. Hier liefen wir dann durch einen kleinen schmalen Weg – hier war ich wirklich noch nie gewesen!!!!

Am Ende des Weges empfingen uns schneebedeckte Felder und nach zügigem Tempo gelangten wir für ein kurzes Stück an eine Straße, danach ging es aber direkt auf einen Rad-und Spazierweg entlang eines Wohngebietes. Kurze Zeit später hatte wir die rückwärtige Ansicht auf die Hünenborg. In den Jahren 1926-27 wurde auf der Kuppe der Hünenborg ein Kriegerehrenmal für die Gefallenen des ersten Weltkrieges errichtet, dessen  Entwurf vom Künstler Carl Murdfield stammt und dem innerem Steinkreis von Stonehenge ähnelt. Hier waren viele Rodler zu sehen!

Wir hatten jetzt gut 11,5/12 km hinter uns, sind dann aber dem Radweg gefolgt und hatten somit einen Umweg gemacht… kamen aber somit bei einer Bäckerei vorbei, wo wir uns ein Stück Kuchen geholt haben und ihn dann am Ende, bei einem schönen Kaffee bei Elisa, vertilgt haben. Verdient natürlich!

Insgesamt haben wir etwas mehr als 3 Stunden für den Weg gebraucht – den ich eigt auch empfehlen kann – er ist sehr abwechslungsreich! (Rundwanderweg Nr. 2 – falls es jemanden interessiert) – ansonsten gerne nachfragen!

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