Mosel Camino plus – 245 km in 11 Tagen

Ich bin Stephanie, 30 Jahre jung, aus Dresden, und darf für bzw. bei Ninas Blog einen kleinen Gastbeitrag geben. Über Nina’s wohl öfters erwähnte Ladies-Gemeinschaft, bin auch ich durch Zufall in Kontakt mit ihr geraten. Auf einem meiner Facebook Beiträge entdeckte sie eine verdächtige Jakobsmuschel in Zusammenhang mit einem großen, naja 36 Liter sind es, Rucksack. Wir sind übers Wandern ins Gespräch gekommen. Etwas spezieller sogar: Die Jakobswege. Diese gibt es ja nicht nur in Frankreich und Spanien, sondern auch in Deutschland. Ich selbst habe mich von Hape Kerkelings Film und Buch „Ich bin dann Mal weg“ zum Pilgern anstecken lassen. Letztes Jahr (2016) bin ich den Linksrheinischen Jakobsweg (von Köln bis Bingen) gegangen. Das Outdoor-Buch dazu habe ich durch Zufall in einem Outdoor-Ausrüstungsgeschäft entdeckt. Und da ich das Rheintal eh liebe, war das perfekt zum probieren für mich. Dieses Jahr (2017) wollte ich wieder laufen, aber eine andere Strecke. Da kam mir der Mosel Camino (von Koblenz Stolzenfels bis Trier) total entgegen, ist ja gleich ums Eck beim Rhein. Da mir die Gesamtstrecke zu „kurz“ war, habe ich mich dazu entschieden, mich auf dem Rhein-Burgen-Weg vorher warm zu Laufen. Geplant sind nun rund 200 km Wegstrecke (Fazit vornweg: Da hab ich mich grob verschätzt). Es erwarteten mich zwei Tage am Rhein, acht Tage an der Mosel und ein Tag Sightseeing in Trier. Die Strecken variieren pro Tag im geplanten Zustand je zwischen 15 und 25 km. Meine Unterkünfte hatte ich vorab schon auf die kompletteStrecke gebucht. Das ist mir einfach sicherer.

Stephanie

Der Salamander hat gesagt: „Schau auf den Weg“

Start war in St. Goar. In St. Goar muss ich unbedingt den Besuch der Burg Rheinfels empfehlen. In der Burg kann man richtig als Entdecker noch durch die alten Burggänge wuseln.

Burg Rheinfels
Burg Rheinfels

Die ersten zwei, drei Tage sind meist die schlimmsten. Wie auch immer man schlimm definiert. Letztes Jahr hatte ich eher körperliche Probleme am ersten Tag. Dieses Jahr funktionierte das besser, ich wusste inzwischen, wie das Kreppband am Knie zu kleben ist, dass es sich besser läuft. Am ersten Tag war mein Kopf das Problem. Der hatte nach zehn Kilometern schon keine Lust mehr. Meine Motivation stellte sich nicht so Recht ein. Aber, Jakobswege sind ja für Begegnungen und persönliche Erlebnisse bekannt, wenn man sich darauf einlässt. So bin ich auf meiner Wegstrecke, beim schauen nach einem wunderschön plätschernden Bach fast auf einen Feuersalamander getreten, der wie versteigert auf dem Weg hockte. Wir haben uns Beide erschrocken. Jedes Mal, wenn ich irgendwann wieder gestolpert bin, habe ich automatisch „Salamander“ gesagt :-D.         Ab da war nun auch mein Kopf bei der Sache. Meine erste Strecke sollte gut 25 km werden. Geschafft habe ich es aber nur von St. Goar bis Bad Salzig über den Rheinburgenweg. Nach 19,3 km entschied ich mich für den Zug weiter bis Boppard, da ich für die Strecke doch länger gebraucht hatte. Ich wandere inzwischen immer mit GPS Gerät. Das hatte ich mir ursprünglich fürs Geocachen angeschafft ist aber auch so sehr zweckmäßig.

GPS

 

Tag zwei meiner Etappen zum „Warmlaufen“ war zum Rumbummeln gemacht. Es standen nur 14 km von Boppard bis Rhens auf dem Plan. Das Wetter war super sonnig und so nutzte ich jede Bank, um zu entspannen und den Ausblick zu genießen.

Diesmal hat es auch besser geklappt mit der Streckenplanung und ich bin mit 14,3 km auf dem Tacho angekommen. Zur Freude des Tages gab es auch noch ein Eis für mich. Tag drei ist nun der offizielle Start des Mosel Camino. Ich bin an dem Tag bei Zeiten raus aus den Federn, da ich bis zum Startpunkt des Schloss Stolzenfels auch noch 4 km vorlaufen musste. Hätte ich da schon gewusst, dass das Schloss erst um 10 Uhr öffnet und ich eh keinen Pilgerstempel bekomme, wäre ich später aufgestanden :-P.                   So hab ich nun fast eine Stunde im Regen einfach dagestanden und quasi auf den Startschuss gewartet.

Schloss Stolzenfels

Bei der Planung der Mosel Camino Strecken hat mir der Outdoor Guide sehr geholfen. Und ja, ich habe mir für meine Strecke sogar einen regionalen Pilgerpass geordert. Ich finde den Zusatz, sich auch hier Stempel als Erinnerung holen zu können, sehr schön. Der Mosel Camino verläuft auf seiner Strecke sehr häufig mit dem Mosel-Höhenweg oder auch Moselsteig. Andere Bezeichnungen haben auch noch meinen Weg gekreuzt, aber ich konnte mir nicht alle merken. Es lohnt sich also auch „ganz normal“ hier wandern zu kommen.

Meine heutige Strecke geht von dem Schloss Stolzenfels bis nach Löf. Der Regen begleitet mich ab und an. Der Weg ist sehr angenehm und gefühlt noch keine riesigen Höhenmeter dabei, auch wenn die Höhengrafik zumindest für den Anfang irgendwie was anderes aussagt. Unterwegs ist der Weg wirklich auch als Jakobsweg ausgeschildert. Überall findet man die Muschelsymbole und man trifft sogar erste Gleichgesinnte mit denen man ein kleines Schwätzchen halten kann. Ich habe die anderen Pilger jedoch irgendwie immer nur einmal auf meinem Weg getroffen.

Am Tagesende waren 26,6 km erledigt. Ich habe mich ganztags schon auf eine warme Dusche gefreut. Daraus wurde leider nichts. Es gab irgendwie nur lauwarmes Wasser in meiner Unterkunft :-(. Dafür habe ich mir es beim Abendessen gut gehen lassen und leckeren Moselwein genossen. Belohnung muss sein.

 

Meine zweite Etappe von Löf bis Treis-Tarden des Mosel Camino startete unspektakulär, aber sehr herzlich. Ich traf auf eine Dame, welche in Ihrem Vorgarten rumwuselte. Ihr Gartenzaun war mit Jakobsmuscheln geschmückt. Und dann hab ich einfach so einen kleinen Schoko-Osterhasen geschenkt bekommen. Da fiel mir dann auch wieder auf, dass Ostern ist und ich war auf der Strecke dann wirklich sehr gerührt. Es sind eben doch die kleinen Begegnungen, die besonders sind.ein Osterhase zu Ostern

Höhepunkt auf dieser Etappe war die Burg Eltz. Im Gegensatz zu jeglichen anderen Burgen, lag diese nicht irgendwo hoch auf dem Berg, sondern in einen Tal. Eine Besichtigung war für mich leider nicht machbar. Ich mag schon im normalen Alltag keine riesigen Touristischen Menschen-Ansammlungen und naja, wie vorhin festgestellt, es ist Ostern. Nichts desto trotz ist die Burg und die Umgebung einen Besuch wert.

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Burg Eltz

Nachdem man aus dem Tal wieder raus ist, verläuft der weitere Weg wieder mit wunderbaren Aussichten auf die Mosel. Davon habe ich irgendwie kein Foto, da ich zu Abwechslung mit Selfies beschäftigt war :-D.

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Für den heutigen Tag gilt eigentlich die dritte Etappe des Mosel Camino, aber ich wollte, wenn ich einmal hier bin, auch die Hängeseilbrücke Geierlay besuchen. Dies bedeutete nur eine etwas abweichende Route, die ich logisch, auch zu Fuß erledigt hab. Ich war irgendwann mal im Netz über die Brücke gestolpert, obwohl ich eigentlich selber ein bisschen ein Höhen-Angsthase bin. Es muss nur die Neugier größer sein, dann geht das  🙂

Von Treis-Tarden bis zum Kloster Maria Engelport bin ich noch ganz normal die Strecke abgelaufen und habe dann entlang des Mörsdorfer Bachlaufes den Weg Richtung Brücke eingeschlagen. Das Kloster liegt idyllisch mitten im Wald und weist den Weg bis Santiago. Das Wetter bis dorthin war bescheiden. Es hat den ganzen Vormittag geregnet. Meine Motivation war aber gefördert vom Willen die Hängebrücke zu sehen. Zumal ich für diese Teilstrecke wirklich mal nur nach Wegemarkierungen gehen musste.

Der Wegverlauf war angenehm und traumhaft ruhig. Auch die Hängeseilbrücke habe ich mit einem kleinen Umweg erreicht. Aufgrund des Feiertages war die Brücke aber auch sehr gut besucht und ich habe meinen Übergang auf den nächsten Tag verschoben.

Insgesamt bin ich nun in fünf Tagen schon 102,8 km gelaufen. Ab dem dritten Tag unterwegs sein, ist es wie selbstverständlich gewesen. Man steht auf, packt, frühstückt und dann wird der Rucksack aufgeschnallt und es geht los.

 

 

Heute ging es für mich wieder recht früh auf Tour. Ich habe mir angewöhnt, wenn möglich gegen acht Uhr schon zu frühstücken. Mein erstes ToDo des Tages war nun über die Hängeseilbrücke zu gehen. Neun Uhr morgens war ich da auch ganz allein. Und ja, „Ich bin drüber“, mit etwas wackeligen Knien.

Hängeseilbrücke

Es war ein tolles Gefühl das geschafft zu haben. Der erste Teil Wegstrecke ging recht einfach, als ich dann den Zuweg wieder gefunden hatte. Ich musste einfach nur wieder das Tal wieder bergab laufen. Bis fast zum Kloster. Dort bin ich dann Richtung nächstes Zwischenziel nach Beilstein abgebogen. Zwei Schilder wiesen mir den Weg. Einmal mit 4,6 km und einmal mit 6,6 km (oder so ähnlich). Zwei Kilometer Unterschied. Natürlich habe ich in meinem Eifer für die kürzere Strecke entschieden. Diese führte dann über einen wundervoll steilen Berg. Ich glaube letztendlich war es vollkommen egal, welche Strecke ich genommen habe. Denn was ich den Berg langsam hochgekraucht bin, wäre ich wohl auch der längeren Strecke einfach schneller gewesen. Auf dieser Strecke begann dann nun mein linkes Knie doch auch weh zu tun. In Beilstein angekommen hatte ich dann schon zwischen 15 und 20 Wegkilometer hinter mich gebracht. Mein Knie habe ich provisorisch mit etwas Tape gestützt. Ich musste schließlich noch weiter.

Bein mit Tape gestützt

Noch ein Berg und ein Restweg von knapp zwölf Kilometern lagen vor mir. Die Alternative über den Fahrradweg an der Mosel zu gehen war undenkbar mit noch mal mehr als 20 km. Also Zähne zusammenbeißen und weiter.                                                       Es war mühselig und dass eine Teilstrecke sinnfrei direkt an einer Straße entlang führte, machte das Vergnügen nicht besser.

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Auf der höchsten Stelle (Genderich) angekommen, bekam ich eine nette Wetterbelohnung. In mindestens drei Orten um mich herum, sah ich Wolken, die massiv Regen fallen ließen. Nur ich schien an einem trockenen Ort zu stehen. Zudem war der Weg dann auch inzwischen ein bisschen ansehnlicher geworden und lud zum Laufen ein.

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Mit Ankunft in meiner Unterkunft in Bullay hatte ich insgesamt 32,4 km auf dem Zählstand. Kein Wunder, dass mein Knie das nicht mehr so entspannt fand. Für den nächsten Tag musste ich mir was einfallen lassen, denn die Etappe war laut Outdoor Guide nicht gerade einfach.

 

Am Vorabend hatte ich mir Gedanken gemacht, wie ich nun heute weitergehen kann. Den ersten Punkt, die Marienburg, habe ich noch ganz normal angepeilt. Ab da gab es dann eh auch eine leichtere Strecke die ich zu meiner ganz eigenen Alternative umfunktioniert habe. Die Marienburg ist wunderschön auf einem Berg mitten in einer Moselschleife gelegen. Fast daneben gibt es einen Aussichtsturm den Prinzenkopf. Dieser wurde mir unterwegs schon von Einheimischen empfohlen. Die Aussicht von dem Turm auf dem Berg ist wirklich genial und mal hat ein wunderschönes Panorama.

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Für mich ging es dann eine wirklich gemütliche Strecke entlang von Weinbergen bis ins Tal von Reil hinunter. Meinem Knie ging es verhältnismäßig gut, und so lief ich entspannt den Radweg, welcher eigentlich nicht für Wanderer gemacht ist, entlang. Das ging bis Kövenich, da verließ mich irgendwie alles. Ich saß schon an der Zug-Haltestelle, um bis in die nächste Stadt zu fahren. Glücklicherweise kommt hier ein Zug nicht alle zehn Minuten. So hatte ich Bedenkzeit und habe mich dann doch aufgerafft, den Rest nun auch noch zu Fuß zurück zu legen. Schweinehund ade.

Meine Alternative hat keine Kilometer gespart, denn da lag ich bei Ankunft in Traben-Trarbach trotzdem bei 21,8 km. Aber durch die eingesparten Höhenmeter konnte ich doch mein Knie ganz gut schonen. Am heutigen Tag muss ich nun auch ein paar Worte zur Unterkunft loswerden. Das war nämlich eine richtige Pilgerherberge die „Alte Lateinschule“. Hier traf ich auf ein anderes Pilgerpärchen, welches öfter zu Fuß unterwegs ist und schon drei Mal in Santiago war. Die Beiden sind wirklich einfach unterwegs und suchen sich erst bei Ankunft eine Herberge. Ich kann mir das nicht vorstellen, aber es scheint doch gut zu funktionieren. Es war herrlich, sich auch mal mit anderen Pilgern austauschen zu können, zumal ich auf dem Weg sonst eher mit mir allein bin.Pilgerherberge

 

Ich bin nun heute den achten Tag unterwegs und es ist einfach nur noch Laufen. Der Kopf ist inzwischen fast leer gedacht und konzentriert sich wirklich mal nur auf die Umgebung und was die Füße tun.

Gestartet bin ich heute mit den anderen Beiden Pilgern. (Falls diese sich auf dem Foto wieder erkennen, fühlt euch herzlich gegrüßt.) Wir sind ein Stück zusammen gegangen, bis ich dann meine erste „Ich zieh jetzt doch meine Jacke aus“ Pause brauchte. Dann waren sie verschwunden und ich habe sie auf meinem Weg auch nicht wieder getroffen.

Mein heutiger Weg beinhaltete eineinhalb Etappen, da ich meinen Abstecher zur Hängeseilbrücke gern wieder bisschen einlaufen wollte. Mein Weg führte mich über Bernkastel-Kues, nach Lieser, über Monzel bis nach Klausen. In Klausen gab es auch eine Herberge speziell für Pilger. Hier war ich aber allein in meinem Mehrbettzimmer und hatte keine Pilgergesellschaft.

Bild 24

Seit dem gestrigen Tag bin ich auch sehr wehmütig, dass meine Wanderung nun schon fast vorbei ist. Das Laufen befreit vom Alltag und man kommt irgendwie doch auf den Boden der Tatsachen zurück.

 

Heute nun der vorletzte Tag meiner Wanderung. Es geht von Klausen bis Schweich. Viel gibt es zu heute eigentlich nicht zu sagen. Es lief alles perfekt.25

Ich hatte bei Ankunft schon das Gefühl der heutige Tag war trotz 24,2 km ein Expresslauf. Als ich in Schweich angekommen war, stand ich noch vor einem Cafe und überlegte, ob ich mir denn gleich Kaffee und Kuchen gönne. Ein Passant sprach mich an, ob er mir helfen könne. Ich äußerte genau meine vorherige Überlegung. Als Antwort bekam ich: „Natürlich gleich, wer weiß, wann sie wieder die Möglichkeit dazu haben.“ Recht hat er, die schönen Dinge sollte man nicht vor sich herschieben, sondern gleich nutzen :-). Dies ist nun der neunte Tag meiner Wanderung gewesen und ich habe es bereits auf 207,1 km geschafft. Ursprünglich war die gesamte Tour so geplant. Aber hier und da findet sich irgendwie immer noch mal ein Kilometer. Und wenn es einfach nur passiert, weil man eine Wegabzweigung verpasst, wenn man nur in der Weltgeschichte rumschaut.

 

So, mein letzter Tag von Schweich bis Endstation in Trier. Ich war sehr auf Bummelzustand eingestellt, da ich den Tag noch mal richtig genießen wollte. Witzigerweise ist mir auch hier wieder ein Wegweiser bis Santiago begegnet. Das kuriose daran. Die Kilometerzahl ist, im Gegensatz zu Klausen, nicht geringer geworden. Mein erster Blick auf Trier war für mich irgendwie (be-)rührend. Schließlich bedeutete es das Ende meiner diesjährigen Tour.

Der letzte Punkt war die Abtei St. Matthias. Ich gehe normalerweise nicht in kirchliche Gebäude oder Einrichtungen. Hier habe ich es getan. Ich habe den Moment genossen dort drin zur Ruhe und zum Abschluss zu kommen. —

Der elfte Tag diente als Off-Tag in Trier. Denn wenn ich schon mal hier bin, wollte ich wenigstens auch ein bisschen Sightseeing machen. So habe ich mir auch den allerletzten Stempel in meinem Pilgerpass heute in der Dominformation abgeholt und mein Andenken komplett gemacht. Trier ist eine wirklich schöne Stadt und hat viel an alten Baurelikten zu bieten. Nur mit durch die Stadt laufen habe ich noch mal Kilometer auf üblichem Weg zurück gelegt. Es war ungewohnt für mich, mal ohne Stock zu gehen. Insgesamt kann ich jedem den Mosel Camino oder auch einfach Teilstrecken davon nur empfehlen. Es ist eine wunderschöne Gegend. Vielleicht schaffe ich es beim nächsten mal hier ja auch mal eine schöne Schiffsrundfahrt zu machen. Unterwegs trifft man immer wieder Pilger, Wanderer und Einheimische. Jede Person, die ich unterwegs getroffen habe, war freundlich und auch kleine Gespräche fand ich wunderbar, um etwas über die Gegend zu erfahren. Mein Endkilometerstand liegt bei 245,8 km. Ich bin stolz auf meine Leistung in den elf Tagen, aber auch wehmütig, dass die Zeit viel zu schnell verging.

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Nina wünsche ich für Ihren Weg viel Erfolg und Spaß. In diesem Sinne:

Nur wo man zu Fuß war, ist man auch wirklich gewesen ;-).

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4 Kommentare zu „Mosel Camino plus – 245 km in 11 Tagen

  1. Der Mosel Camino würde mich auch interessieren und Dein Beitrag hat die Lust darauf noch gesteigert. Besonderen Respekt hätte ich vor dieser Hängebrücke. Die sieht schon angsteinflößend aus.

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    1. Hallo NeuesIch(t),
      die Hängeseilbrücke gehört nicht zur „normalen“ Mosel Camino Strecke. Die habe ich aus reinem persönlichen Interesse mit in meine Wanderung eingebaut. Da musst du nicht zwangsweise drüber ;-).
      Viele Grüße Stephanie

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  2. Also wenn man bei dem Beitrag keine Lust aufs pilgern / wandern bekommt…. 🙂
    Danke Stephanie für die schöne Beschreibung des Mosel-Caminos!
    Mich würde noch interessieren:
    1. Woher kommt dein Wanderstab? Der sieht ja sehr ungewöhnlich aus?! Hat er dir tatsächlich geholfen?
    2. Wieviel Geld hast Du ca. ausgegeben für die Unterkünfte und Essen?

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    1. Um Ninas Fragen noch ein wenig aufzuklären:

      zu 1. Meinen Wanderstab habe ich mir letztes Jahr auf dem Linksrheinischen Jakobsweg vom Wegesrand mitgenommen. In der zweiten Unterkunft hatte ich dann das Glück, dass der Hausherr den „angefressenen“ Stock nicht ertragen hat und er mir diesen zu schön zurecht geschnitzt hat :-).

      zu 2. Der Preis für die Übernachtungen war sehr unterschiedlich. Je nachdem, ob Pilgerherberge oder Hotel lag ich beim Preis zwischen 20 bis 40 Euro inklusive Frühstück. Beim Abendessen habe ich nicht gespart, es ist schließlich auch Urlaub, und habe mir auch mal einen guten regionalen Wein gegönnt, sodass ich da meist zwischen 15 und 20 Euro lag. Ansonsten bisschen Verpflegung für unterwegs, Müsliriegel und was man sonst gern mag. Wasser lässt sich in den meisten Fällen aus der Leitung auffüllen.

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